Der Vulkan Paricutin enstand nach Erzählungen am 20.Februar 1943 aus dem Nichts, wo vorher der Bauer noch sein Feld bestellte.
Während seiner aktiven Phase von 9 Jahren, 11 Tagen und 10 Stunden legte der Lavastrom ca 10 km zurück.
Bei einer Geschwindigkeit von 2m pro Tag gab es in den zwei von der Lava überschwemmten Dörfern Paricutín und San Juan Viejo Parangaricutirimicuaro keine Opfer zu beklagen.
Der Kegel erreichte zum Schluss 424 Meter Höhe. Am Kraterrand steht man auf 3.170 Meter ü.M.
Wir starteten vom Dorf Angahuan, wo wir zuvor übernachteten.

Wir hatten 2,5 Stunden mit dem Pferd zum Vulkan...


und ne halbe Stunde den Aschekegel hinauf bis zum Kraterrand.

oben sind wir dann einmal ringsrum.


Dann gings auf direktem Weg die Vulkanasche wieder runter.

Weiter gings am Lavastrom entlang zur Ruine San Juan Parangaricutiro.

Die Kirche wurde wegen des fortschreitenden Lavastroms am 10 Mai 1944 aufgegeben. Die Leute zogen 33km weiter weg, wo sie ihr neues San Juan gründeten.



Der Heimweg führte durch Zamora, wo sie nach Monaten immer noch Geld für das Kupferdach des zweiten Kirchturms sammeln.