Von Queretaro aus fährt man ungefähr 4 Stunden nach Jalpan. Unterwegs legt man mehrere hundert Kurven zurück und überquert mehrere Pässe wovon der höchste bei etwa 2700m liegt. Die erste Mission in Concá besuchten wir noch am Tag der Anreise bei den letzten Sonnenstrahlen.

Auf dem Weg zurück nach Jalpan sahen wir diese Hängbrücke die über den Rio Santa Maria führt, einer der wenigen sauberen Flüsse. Das Flussbett ist voll von weissem Sand, sodass das Wasser im Sonnenlicht ähnlich türkisblau schimmert wie an der Riviera Maya.

Da wir direkt neben der Mission in Jalpan im Hotel "mision" übernachteten hatten wir es am nächsten Morgen nur ein paar Schritte zum nächsten Franziskanertempel. Alle wurden sie in der Mitte des 18.Jahrhunderts erbaut und tragen eine wichtige Rolle zur Evangelisierung Mexikos und später Kaliforniens, wohin manche Mönche anschliessend weiterzogen. Angesichts dieser Bedeutung und der schönen restaurierten Fassaden wurden 2003 die Misionen zusammen als ein UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

3. Station war der Franziskanerbau in Landa.

4. Mision und wohl eine der schönsten in Tilaco.

Die letzte und abschüssigste in Tancoyol.

Damit wir nicht als Heilige zurückkommen hatten wir auch noch etwas anderes angeschaut: die vergessene mitten im Urwald in Beton gefasste Welt des Schotten Sir Edward James. Geboren als stinkreicher (Ur-)Enkel eines englischen Königs auf einem Landsitz mit mehreren hundert Zimmern hat er sich der steifen Aristokratie früh abgewandt und suchte sein privates Glück in der Künstlerszene. Seine Faru war nicht scharf auf ihn sondern auf seine Kohle so war er bald wieder geschieden. Während des 2.Weltkrieges ging er nach Amerika und von dort über Umwegen nach Xilitla, wo er sich dieses Denkmal setzte.


Jalpan hat für Camper einiges zu bieten wie hier am Stausee mit einem schönen Swimming Pool. Wäre mal ein Wochenende wert wenns nachts mal wärmer ist - ab März vielleicht...