Zum Neujahrstag gings von Playa del Carmen aus in Richtung Süden um die Ruinen von Tulum zu besichtigen.

Man nimmt an, dass Tulum in der spätklassischen Mayazeit (1200 - 15xx n.C.) bewohnt war und der erste spanische Seefahrer der dort vorbeisegelte sah die Stadtmauern und die farbigen Paläste.
Die Stätte hat sehr viele Eigenheiten gegenüber anderen Mayastätten, u.a. weil sie im Gegensatz zu allen anderen Städten erst Jahrzehnte nach der spanischen Eroberung aufgegeben wurde.

Der Name "El Castillo" steht meist für die grösste Pyramide am Platz ( wie auch hier...).

soviel Archäologie unter der prallen Sonne bringt ein ins Schwitzen! ...drum gings zwischendurch an den Strand runter um ein kühles Bad im Meer zu nehmen

Auf den Aussichtspunkten war es bei dem vielen Getummel nicht leicht sich vorwärts zu bewegen, denn überall standen die Besucher und machten Photos von Ihren Angehörigen mit der Aussicht im Hintergrund.
Oftmals murde der Weg blockiert so dass man freundlicherweise solange wartete bis die Photos alle geknipst waren.

Tulum beeindruckt durch die mehrere Meter breite und damals 3-5 Meter hohe Stadtmauern und die Strassen die dahinter angelegt waren. Am "Templo de las Pinturas" erkennt man noch Farbkonturen von damals.


An so einem Strand verlangt man pro Nacht für eine Cabina ( bestehend aus Rundhölzer im Kreis in den Boden gestampft und mit Strohdach versehen ) umgerechnet 60 Dollar.
Andernorts bekamen wir Hotelzimmer ( auch mit Pool ) schon ab 30 Dollar. Eben übertrieben die Preise hier direkt am Meer - aber es gibt genug Leute, die das bezahlen!!!