Tanja und Frank wollten während ihrem Urlaub in Mexiko unbedingt die Kupferschlucht ansehen.
Seit meinem ersten Besuch in Mexiko im Oktober 2005 wollte ich schon diesen Ausflug machen.
So waren wir uns schnell einig und wir buchten die Flüge bei Alma, die uns in wenigen Stunden von Queretrao nach Los Mochis brachten.
Abends blieb noch Zeit für den Badestrand in Los Mochis.

Am nächsten Morgen früh um 6 Uhr - alles war noch stockdunkel - fuhr bereits der Sierra Madre Express von Los Mochis los.
Die ersten zwei Stunden bleiben noch dunkel und von der Schlucht waren wir noch weit entfernt.
Nach einem kurzen Nickerchen begaben wir uns in den Speisewaggon zum Frühstück.

Langsam wurden die Landschaften hügeliger und wir fuhren über die ersten Brücken.
Wenig später waren wir schon mitten in der Schlucht.

Am frühen Nachmittag kamen wir zum Aussichtspunkt von Divisadero.
Dort durften wir aussteigen und hatten 20 Minuten Zeit ein paar Fotos zu machen.
Die Teilstrecke um Divisadero ist die wohl spektakulärste mit den meisten Tunneln und Brücken.

In Creel angekommen machten wir uns am nächsten Tag mit einer organisierten Tour zu den Tarahumara-Indianern, die hier überall leben.
Man sagt dieser Stamm wäre der noch authentischste Indianerstamm, da sie sich extrem von der restlichen Welt distanzieren.
Wir besuchten eine Familie, die sich unter einem Felsvorsprung ihre Hütte errichtet hat, später dann die Mision, wo die Kinder zweisprachig geschult werden - in ihrer und in der spanischen Sprache.

unmittelbar neben der Mision befinden sich die "piedras de las ranas", die ihren Namen dem Aussehen verdanken.
Sie haben, wenn man etwas genauer hinkuckt, die Form von Fröschen.

Ein paar Indianerhütten weiter sieht man weitere Gesteinsformationen die so aussehen wie zu gross geratene Pilze.
Womit wir schon den deutsche Übersetzung ausgesprochen haben für die "piedras de los hongos".

Mit dem Kleinbus gimgs dann weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit den cascadas de ???findichnochraus???.
Während der trockenzeit kann man oben den Flusslauf zur anderen Seite überqueren.

Es führt eine Treppe nach unten, um auch die paar Tropfen von unten zu betrachten.

Am Tag unsrer Rückfahrt nach LosMochis war noch Zeit um eine weitere Tour zu buchen... die der vier Aussichtspunkte entlang der Barranca del cobre.

Einer der Aussichtspunkte war der "piedra volada" (der fliegende Stein oder genauergesagt: der wackelnde Stein).
Durch das Eigengewicht von 88kg habe ich den Stein zum Schaukeln gebracht!!
Hört sich gewagter an als es ist. Der Tourführer hatīs zuerst vorgemacht.

Zur Mittagszeit kam der Zug, den wir dann wieder bis LosMochis zurück nahmen.
