Pozos ist eine Minenstadt ca. 1h nördlich von Queretaro im Bundesstaat Guanajuato wo bis in die 40er Jahre noch die letzten Minen in Betrieb waren. Insgesamt sollen es ca. 500 gewesen sein im Umkreis von wenigen Kilometern. Aber bevor wir uns eine von denen anschauten hatten wir uns zuerst gemütlich im Restaurant den Bauch voll geschlagen und der Zwerghund hatte uns dabei beobachtet wieviele Bissen wir zu uns nehmen.

Dann gings den Hügel hinauf zu einer für die Besucher beleuchteten Mine (wir würden dazu Erdloch sagen..) Die Zuleitung waren zwei Drähte die über den Wüstenboden in die Grube verlegt wurden. Unser Führer Rogelio hatte uns einige interessante Sachen auf dem Weg erzählen können. Wir beschlossen zusammen den Abstieg in die Grube zu machen. Auf den letzten 50m nach unten (insgesamt ca. 150m) musste Nelly mit Ihren Absätzen an den Schuhen einfach aufgeben.

Auf dem Rückweg trafen wir Rogelios Bruder Ricardo, der die Sonne genoss und auf sein Wagen aufpasste. Zum trinken gabs zwar nichts aber ich erklärte den beiden trotzdem das Nagelspiel mit dem umgekehrten Hammer. Die Rückseite vom Hammer war aber eher zum Nägel ziehen als zum Nägel reinhauen...
Der Dreifach-Schmelzofen stammt angeblich aus dem 16.Jahrhundert, so wurde berichtet. Wenns auch nur das 17.Jahrhundert gewesen ist, so ist er doch interessant anzuschauen.

Ein schöner Ort - so ist es auch nicht verwunderlich, dass wir uns ziemlich spät erst wieder auf den Heimweg machten.
