Bevor wir Sylvester in Queretaro feierten hatten wir auf dem Rückweg von Real de Catorce einen Abstecher nach Ciudad Valles gemacht von wo wir am nächsten Morgen früh zum Wasserfall Tamol aufbrachen. Wir hatten uns im Hotel schon mal über den Wasserfall informiert. Er soll an seiner höchsten Stelle über 100m aufweisen. Also genauso hoch wie die Viktoriafälle in Sambia/Zimbabwe aber nur etwa ein viertel so breit.
Gleich zu Beginn wurden wir von einem Führer abgefangen, der uns erklärte, dass die Fälle nur mit dem Boot erreichbar wären und er so ein Boot hätte.
Wir handelten ihn auf einen akzeptablen Preis, bekamen dafür richtigen Manpower auf der Fahrt dort hin. Er ruderte fast alleine und zog uns bzw. Nelly und das Boot durch zwei Stromschnellen.

Als wir dann nach etwa einer halben Stunde (das Rauschen war Minuten vorher schon zu hören) die Fälle nach der letzten Biegung sehen konnten, blieb uns die Spucke weg!!

Wir ruderten zum Felsen in der Flussmitte wo vor uns schon eine andere Reisegruppe war. Der Ansturm hielt sich aber in Grenzen, wenn man das mal mit anderen Wasserfällen vergleicht...

Kurz darauf ruderten der Guide und ich ans Ufer und kletterten über die Felsen noch etwa 50m dichter ran bis es auch zu Fuss nicht mehr weiter ging.
Schade eigentlich, dass wir zur Trockenzeit dorthin sind. Die Fälle wären während der Regenzeit um ein vielfaches spektakulärer.

Zurück gings über den gleichen Weg, wie wir hergerudert sind - diesmal stromabwärts.

Unterwegs gabīs ne Grotte in der man baden konnte (ich alleine! für Nelly war das Wasser mit 25Grad zu kalt).
An den Fällen hatte uns der Guide abgeraten - es wäre zu gefährlich.